Miscanthus

lat. Miscanthus x giganteus - auch: Elefantengras, Chinagras/-schilf

 

Rohstoff- und Energielieferant der Zukunft?

 

Heizung, Einstreu, Mulch, Häuserisolation, Papier - das aus Japan stammende Chinaschilf wird zu einem bedeutenden nachwachsenden Rohstoff in Europa werden.

 

Wachstumsschnell

 

 

bis zu 15 t Trockenmasse/ha

 

2,5 kg = 1 kg  Heizöl;  1 ha = ca. 6.000 kg

 


Baustoff

 

Papier

 

Beste positive Kohlendioxid-Bilanz

 

 

 

Tiereinstreu

 

 

Mulchen


Ein Rhizom
je m²

 

 

Minimale Unkrautbekämpfung

 

 

 


Drei Meter hoch

 

Ernte im Frühjahr

 

Mehrjährig über
25 Jahre

Miscanthus ist als C4-Pflanze ein Wachstumsturbo: In wenigen Monaten erreicht das Gras bis zu vier Meter. In Deutschland kann eine besonders schnellwüchsige Varietät des Grases, Miscanthus x giganteus, unter günstigen Bedingungen pro Jahr bis zu 15 Tonnen Trockenmasse pro Hektar produzieren. Die getrockneten Halme des Miscanthus können vielfältig verwendet werden. Der Brennwert von 2,5 Kilogramm Miscanthus entspricht in etwa dem von einem Kilogramm Heizöl - so können durch die Energieerzeugung von einem Hektar Miscanthus etwa 6.000 Kilogramm Heizöl ersetzt werden. Miscanthus lässt sich auch zu Pressplatten verarbeiten, die dann als Dämmstoff beim Häuserbau eingesetzt werden könnten. In China wird aus dem Gras auch Papier hergestellt. Der wichtigeste Vorteil von Miscanthus gegenüber den fossilen Brennstoffen wie etwa Heizöl ist seine positive Kohlendioxid-Bilanz: Die Pflanzen geben bei der Ver- brennung nur so viel Kohlendioxid ab, wie sie vorher beim Wachsen aufgenommen haben und lagern in den Wurzel zusätzlich CO2 ein.

Als Pferde- und Nutztiereinstreu findet es wegen seiner enormen Saugfähigkeit und Ergiebigkeit immer mehr Liebhaber.

Als Mulchmaterial ist es samenfrei und versauert den Boden nicht.

Pflanzung mit einem Rhizom je m² (= 10.000/ha). Der Preis je

Rhizom liegt bei ca. 17 Cent.

Chemische oder mechanische Unkrautbekämpfung ist nur in den ersten beiden Jahre erforderlich.

Miscanthus ist ein mehrjähriges Gras. Es übersteht den Winter in Form eines Rhizoms (unterirdischer Spross). Im April treiben aus diesem unterirdischen Spross neue Triebe aus und bis zum November kann das Gras mehr als 3 Meter hoch werden. Im Winter trocknen die Stengel aus und werden im April/Mai lagertrocken geerntet. Mit dem Austreiben der neuen Triebe im April beginnt der Kreislauf von vorne – mehr als 25 mal.

Über die Pflanze Miscanthus sind im Internet darüber hinaus sehr viele Abhandlungen zu finden. Wir wollen nicht wiederholen, was andere weitestgehend in unserem Sinne verfasst haben.
Auf folgende interessante Internetseiten erlauben wir Sie zu verweisen, auch wenn wir uns u.U. nicht mit allen Details im vollem Umfange identifizieren können bzw. die ausländischen Angebote zu bestimmten Fragen für uns nicht zutreffend sind:
Technologie- und Förderzentrum Straubing mit Hinweisen zur Pflanzung, Bearbeitung, Düngung u.s.w. 
www.miscanthus.de
www.miscanthus.ch
http://www.miscanthus.lu
http://www.oekosmos.de/article/view/149/1/15

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